Mittwoch, 19. Dezember 2007

Tag 14 in Second Life: Mittwoch, 19. Dezember 2007

Nicole hat Moderation.

Peter und Sebastian haben mit dem Programm Google Sketchup gearbeitet und ein cooles Gebäude mit Innenhof und Bäumen und allem erstellt.
Auch die Materialien sind erkennbar.

Wir bilden eine Redaktionsgruppe für den Projektbericht und eine Präsentationsgruppe. Darin sind Peter, Sarah, Marcus und ich (wir halten die Präsentation) und außerdem Rebecca.
Wir beschließen ein eigenes Projekt-Logo zu erstellen.
Es wird aus der Hand des Second Life-Logos und einer verkleinerten Darstellung der eventuellen Dependance bestehen. Darunter soll stehen: DMI-IN-SL?

Rebecca möchte eine Grundsteinlegung vollziehen. Wir nehmen eine Rolle, tun einen Avastar und persönliche Dinge hinein und geben sie jemanden. Der geht aus der Tür raus. Dann zeigen wir ein Video, wo jemand in Second Life mit einer Rolle in der Hand aus einer Tür kommt und die Rolle im Sand verbuddelt.
Wir hoffen, dass das klappt.

Ablauf der Präsentation (geplant):
1. Film der Avatare
2. Was ist Second Life?
3. Zielsetzung/Forschungsergebnisse
4. Wie wird die Dependance aussehen?
5. Grundsteinlegung

Am 09.01.2007 gehts weiter.

Dauer SL: 5 Minuten

Tag 13 in Second Life: Mittwoch, 12. Dezember 2007

David hat Moderation.
Herr Swoboda berichtet, dass die Metaboys etwas "angepisst" sind. Offenbar meinen sie, wir hätten sie ja erst so bestürmt mit Fragen und allem und jetzt wären wir unhöflich und würden uns ja nicht mehr melden.
Es ist nicht ganz klar, was sie so verärgert hat. Herr Swoboda will einfach "???" zurückschicken.
Wir besprechen die einzelnen Gruppenergebnisse.
Sebastian hat ziemlich coole Vorschläge gezeichnet. Es ist eine Art Hochhaus mit mehreren Stockwerken. Wir diskutieren ausführlich über die Farben und Materialien.

Peter, Sarah und ich melden uns freiwillig für das Halten der großen Präsentation.

Mal wieder keine Zeit in Second Life rumzulaufen.
Daher Dauer 0 Minuten.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Tag 12 in Second Life: 5. Dezember 2007

Weder Kiril (Moderation) noch Steffi (Protokoll) sind da. Nicole übernimmt das Protokoll.

Heute gehts um das weitere Vorgehen in Sachen HAW in Second Life.
Zunächst werden aber noch die ausformulierten Forschungsergebnisse vom letzten Mal besprochen. Wir sollen unsere Methoden genauer beschreiben und wie wir genau auf die Nutzertypologien gekommen sind. Außerdem sollen Bilder rein. Sozusagen alles nochmal.
Herr Swoboda will wissen, wie wir auf die Leute gekommen sind, die nur Geld verdienen wollen und ich erkläre, dass das von mir abgeleitet ist. Ich will Geld haben. Da ist es leicht zu verdienen und vielleicht kommt ja mal was, dass ich haben will. Anna-Lena meint, dass sei noch vom Krieg in unsern Köpfen. Guter Lacher!

Dann besprechen wir, wozu eine Dependance der HAW in Second Life gut sein könnte. Es herrscht allgemeine Skepsis, besonders betreffend die Informationen zu den Studiengängen und so was wie Vorlesungen. Das ganze könnte man ja auch auf der Homepage der HAW darstellen. Auch die Zielgruppe ist nicht so ganz klar. Nur Studierende oder Studieninteressierte oder auch Professoren oder alle zusammen?

Schließlich einigt man sich auf drei Ziele: Informationen; Spielwiese; Verbesserung der Lehre.

Wir teilen uns in fünf Gruppen auf. Unter anderem sollen die Zielgruppen und die Erwartungen erforscht werden.
Ich bin in der Gruppe "Bau". Wir sollen uns überlegen, wie die Dependance aussehen könnte. Unser aktueller Standort ist sehr markant (blaue Glasscheiben), aber bald wird die Hochschule wieder umziehen. Und zwar in die alte Geburtsklinik in der Finkenau. Sehr surreal. Auf Bildern sieht diese aus wie eine Fabrik. Da ich dort ganz in der Nähe wohne, schlage ich vor, einige Fotos zu machen. Wir überlegen uns, dass blauer Klinker gut aussähe. Das wäre eine gute Vermischung der beiden Standorte.
Wir idealisieren unseren Campus ziemlich. Das reale Logo besteht aus hell- und dunkelblauen Balken. Ähnlich sollen die Stockwerke (4 Stück) gestaltet werden. Wir wollen einen Innenhof, mit Brunnen und Bänken.
Sebastian hat schon technische Zeichnungen gemacht und wird nun einige Vorschläge anfertigen.

Das ganze wird bis nächste Woche gemacht.

Heut waren wir gar nicht in Second Life, daher

Dauer: 0 min.

Tag 11 in Second Life: 28. November 2007

Diesmal bin ich mit Moderation dran. Freude Freude.
Viel ist nicht zu sagen, alles was ich mir aufgeschrieben habe, wird von den anderen vorweggenommen, so dass wir recht schnell zu den Präsentationen kommen.
Unsere ist als zweite dran, es läuft halbwegs gut. Nichts besonderes halt.

Nach den Präsentationen bin ich etwas überfragt. Andreas und Herr Swoboda sprechen beide auf mich ein.
Letzten Endes einigt man sich darauf, aus allen Präsentationen eine Master-Präsentation zu machen. Außerdem sollen die Videos fertiggemacht werden.
Bis zur nächsten Stunde sollen sich alle ein paar Sachen zu einer eventuellen Dependance der HAW in Second Life überlegen.

Diesmal bleibe ich recht lange da, die Videos zu machen, geht nicht so schnell. Schließlich lasse ich mich auf der Insel des Planetariums in Hamburg filmen. Schön ist es da.

Dauer: 10 Minuten

Dienstag, 27. November 2007

Tag 10 in Second Life: 25. November 2007

Wir basteln an unserer Präsentation.
Ich latsche in Second Life herum und suche nach Dingen von denen ich ein "Foto" machen könnte, um sie in die Präsentation einzufügen.
Ich suche nach Umfrage, "Camp-Orten", Möglichkeiten zum Geldverdienen mit Tanzen und Clubs.

Ich finde eine "Voting-Station", wo man pro Vote 1 L$ verdienen kann. Ich mache ein Foto.
Des weiteren eine tolle Camping-Station, die pro 10 Minuten Campen 2 L$ zahlt. Allerdings muss man alle 10 Minuten durch Entschlüsselung einer Buchstabenkombination bestätigen, dass man kein Bot ist. Aber echt schön zum Geldverdienen.
Leider stelle ich beim Fotografieren fest, dass auf dem Foto die Schrift, die beschreibt was es an Geld gibt, verschwunden ist.

Dann finde ich noch einen kleinen Club, wo sich nur zwei Leute aufhalten. Als ich grade am Wegteleportieren bin, bekomme ich ein Job-Angebot, aber es ist schon zu spät.

Schließlich entdecke ich noch einen geeigneten Club, wo auch viele Leute tanzen und ich mache ein Foto.
Dann ist die Präsentation fertig. Am 28.11. gehts los. Und ich darf moderieren.

Dauer: ca. 45 Minuten

Tag 9 in Second Life: Mittwoch, 21.November 2007

Maike hat Moderation.
Ich schreibe Protokoll.

Hier ein Auszug:

Tagesordnung:

TOP 1: Ergänzungen zur Tagesordnung

TOP 2: Ergänzungen und Änderungen zum Protokoll

TOP 3: Neues in Second Life

TOP 4: Präsentation der Gruppenarbeiten

TOP 5: Organisatorisches zu den Präsentationen

TOP1: Ergänzungen zur Tagesordnung

Es gibt keine Ergänzungen zur Tagesordnung.

TOP2: Ergänzungen und Änderungen zum Protokoll

Anna-Lena Walter weist darauf hin, dass sie zwar möglichst jeden Montag, aber immer erst ab 17.45 Uhr da ist.

TOP 3: Organisatorisches und Neues in Second Life

Second Life:

Der Hamburger Hochschul-Campus wurde am 20.11.2007 hochgefahren. Maike Naskowski hat ihn sich angeschaut. Es gibt dort ein u.a ein paar Inseln, eine Lagerfeuerstätte und einen schwebenden Teil, wo Berechtigte Folien hochladen können. Des weiteren einen großen abgetrennten Bereich, wo wohl auch nur Befugte hineinkönnen.

Herr Swoboda konnte noch keinen Kontakt zu den Metaboys aufnehmen.

Videos der Teilnehmer:

Bisher wurden 12 Videos gedreht, der Rest soll in der Sitzung am 28.11.2007 fertig gedreht und dann auch aneinandergeschnitten und mit einer Tonspur versehen werden. Dies sollen Stefanie Auras und David Bräutigam machen.

WebCT:

Es wurde keine neuen Medien-Abstracts eingestellt.

TOP 4: Präsentation der Gruppenarbeit

Gruppe 1: Nutzerzahlen

Die Statistiken von Linden Labs wurden ausgewertet und grafisch umgesetzt. Auch die bereits von Hochschulen und Clubs erhaltenen bzw. beobachteten Daten sollen grafisch dargestellt werden.

Die Gruppe wartete noch auf Zahlen von einigen Hochschulen und von der Firma Captum.

Herr Swoboda berichtet von Herrn Küppers, der eine Methode zur Nutzerzählung in Second Life entwickelt hat. Es handelt sich um eine Litfasssäule, die die Nutzer zählt, die auf sie zugehen und auch wie lange sie davor stehen bleiben.

Er berichtet, wie schwierig es ist, Nutzerzahlen zu erheben, es muss für jedes Medium eine neue Methode entwickelt werden.

Er empfiehlt der Gruppe nachzufragen, ob es schon Daten gibt.

Gruppe 2: Nutzertypologien

Peter Schindler hat einen Oberbegriff für die Programmierer und Gestalter in Second Life gefunden. Er lautet SL-Designer. Außerdem hat er eine Programmierschule in Second Life entdeckt.

Die Gruppe entwirft derzeit ihre Präsentation.

Die Nutzer definieren sich durch ihre genutzten Orte und vielleicht auch durch ihr Aussehen und wann sie online sind. Es ist aber noch nicht klar, ob und wie Orte in der Präsentation gezeigt werden. Allerdings ist alles andere schwer darstellbar.

Die Gruppe muss sich nun entscheiden, ob sie die Nutzer oder die Orte klassifizieren will.

Susanne Gill und Peter Schindler haben auf der Orientierungsinsel zwei Interviews geführt.

Der erste war komplett neu in Second Life, wusste jedoch genau, dass er etwas in Richtung Unternehmen machen möchte.

Für seine Auskünfte hat er 10L$ bekommen.

Die zweite war schon etwas länger in Second Life, sie nutzt Second Life
als Chatplattform.

Sie trifft sich dort mit Freunden, über die sie auch zu Second Life gelangt ist. Sie lernt eher selten neue Leute kennen.

Gruppe 3: Marketing

Die Gruppe hat sich diverse Hochschulen angeschaut und Vergleiche zwischen den Auftritten amerikanischer und deutscher Unis gezogen.

Sie hat einen Beobachtungsbogen entwickelt, mit dem u.a. die Ausstattung, der Service und die Entertainmentmöglichkeiten abgefragt werden.

Einige Vermutungen haben sich bestätigt, andere nicht. Zum Beispiel sind die amerikanischen Unis nicht unbedingt auffälliger und mit mehr Entertainmentmöglichkeiten versehen.

Dafür gibt es dort viel mehr E-Learning und E-Lecturing, also Online-Vorlesungen.

Außerdem sind die Nachbildungen der Unis viel originalgetreuer, mit Mensen, Bibliotheken und Hörsälen.

In den deutschen Unis wird hingegen viel mehr Wert auf die Informationsmöglichkeiten gelegt. Sie informieren z.B. über Projekte.

In den amerikanischen Unis kann man sich tatsächlich wie ein Student fühlen, während man in den deutschen Unis nur jemand ist, der sich informiert.

Beim Auftritt der RFH Köln gibt es eine Stelle, die an die VHS vermietet wurde. Dort war immer am meisten los.

Laut Rebecca Meier gibt es dort ein deutsches Tutorial für die ersten Schritte in Second Life. Bei der RFH Köln werden auch viele Second Life-Features angeboten.

Die Gruppe hat festgestellt, dass bei den Auftritten der amerikanischen Unis auch nicht mehr los ist.

Gruppe 4: Unternehmen in Second Life

Das vorher abgesagte Interview wurde nun per E-mail geführt. Die Antworten sind zufriedenstellend und sollen nun ausgewertet werden.

Falls die Gruppe noch Fragen hat, kann sie diese ohne Probleme stellen.

Gruppe 5: Medien in Second Life

Die Gruppe vergleicht neben dem Avastar mit Bild nun auch Reuters in Second Life und im realen Leben.

Sie überlegt noch, wie viele Zahlen sie präsentieren will.

Anna-Lena Walter hat in LexisNexis mit den Suchbegriffen „Hype“ und „Second Life“ recherchiert.

Allein für das Jahr 2007 hat sie 133 Artikel. Sie analysiert diese nun und möchte sie auch grafisch darstellen.

Bisher hat sie ca. 40 Artikel durchgearbeitet. Herr Swoboda empfiehlt

entweder aus jedem Ressort nur 50% zu lesen

oder von jedem Artikel nur den ersten Absatz zu lesen. Idealerweise werden

die 5 W-Fragen dort schon beantwortet.

TOP 5: Organisatorisches zu den Präsentationen

Am 28.11.2007 wird präsentiert.

Die Präsentationen sollen etwa 10 Folien umfassen und nicht länger als 10-15 Minuten dauern.

Bis Dienstag, 20 Uhr sollen sie bei WebCT hochgeladen werden.


Mehr haben wir eigentlich nicht gemacht. Wir versuchen uns an unseren Präsentationen, kriegen aber nicht so viel zustande.
Der Rest wird zu Hause gemacht.
In Second Life war ich heut gar nicht.

Dauer daher: 0 Stunden

Dienstag, 20. November 2007

Tag 8 in Second Life: Mittwoch; 14.11.2007

Neuer Mittwoch. Maren hat Moderation.
Es ist tatsächlich nichts neues Aufregendes, die einzelnen Gruppen berichten von ihren bisherigen Erfolgen und Misserfolgen.
Der Zeitplan wird aktualisiert, am 28.11. soll präsentiert werden.
Also beginnen wir mit der Präsentationserstellung. Wir stellen das Ding dreimal um und vertagen das ganze auf nächste Woche.
Das eigentlich spannende passiert am Computer neben an.
Maren und Maike haben den Sex in Second Life entdeckt. Maike läuft durch eine Art Swinger-Paradies, in dem immer wieder anklickbare Texte sind, die einem einen Blowjob, einen French Kiss oder Sex im Doggy-Styler verheißen.
Interessant ist auch ein Sofa, auf dem man 10 Minuten sitzen muss, um dann einen Penis oder eine "Pussy" zu bekommen. Maike sitzt nicht lange dort.
Die meisten Männer dort laufen mit auffällig sichtbarem und vor allem erigierten Geschlechtsteil herum. Diese sind aber offenbar falsch, sie werden über der Kleidung getragen.
Als einer mit schlaffem Penis vorüberläuft, lachen wir uns schlapp.
Dann probiert Maike einiges aus, wie eine Art Sex mit einem angezogenen Typen, einem Dreier und Befriedigung mit einem stehenden Riesendildo. Angezogen wohlgemerkt.
Inzwischen steht das ganze Seminar um den Computer herum und schaut interessiert zu.
Anna-Lena ist etwas angewidert und meint, dass nun sicherlich welche zu Hause sitzen und sich auf diese Bilder (die wirklich nicht besonders erotisch sind) einen runterholen.
Komische Vorstellung.

Das wars eigentlich zu dieser Woche. Nächste Woche bin ich mit Protokollschreiben dran.

Dauer: ca. 3 Stunden

Dienstag, 13. November 2007

Tag 7 in Second Life: Mittwoch, 7. November 2007

Wieder kommen wir zusammen. Moderation hat Emiliano.
Es hat sich nicht viel Neues ergeben, die einzelnen Gruppen berichten von ersten Kontaktaufnahmen mit potenziellen Datengebern.
Es ist noch nicht klar, ob wir jetzt eigenes Bauland und damit auch bald einen Treffpunkt haben.
Des weiteren bereiten die Räume für die Extratermine Schwierigkeiten. Diese sind nämlich dann belegt. Anja und Emiliano standen offenbar stundenlang vor einem Raum und haben gewartet. Außerdem sind die Schlüsselkarten noch nicht herausgegeben. Andreas vermutet, dass das erst im März was wird.

Unsere Gruppe teilt die Nutzertypologien unter sich auf. Jeder soll die Angebote für die einzelnen Nutzer recherchieren. Viertes Gruppenmitglied Eleonora fehlt zum zweiten Mal.

Dann latschen wir wieder sinnlos in Second Life rum statt was zu arbeiten.

Dieser Mittwoch ging schnell rum, denn weder Herr Swoboda noch Andreas haben nachmittags Zeit. Also gehen die meisten von uns nach der Mittagspause heim.

Dauer: ca 2 Stunden

Freitag, 2. November 2007

Tag 6 in Second Life: Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ein neuer Mittwoch.
Moderation hat Steffi. Diskussion, ob man die abwesenden Leute im Protokoll erwähnen soll.
Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse in Second Lfe? Nein. Viele haben eine SecondLife-Pause gemacht.
Dann wird über die selbst erstellten 3D-Objekte gesprochen und wir schauen uns einige hochgeladene Bilder an. Sebastian hat eine Burg gebaut, aber Nicole schießt mit ihrer bunten Strandmuschel und integriertem gestreiften Thron den Vogel ab. Wir beschließen, uns einen Treffpunkt zuzulegen. Die Strandmuschel soll der Mittelpunkt werden.

Die einzelnen Gruppen tragen ihren Zeitplan und ihre Überlegungen zu Methoden, Hypothesen, u.ä. vor. Steffi hatte Kontakt mit einem Herrn von den Metaboys (klingt wie eine Boygroup), eine Medienagentur. Anja hat sich in Second Life mit jemandem von der Uni Hamburg unterhalten. Der Herr hatte ein Fuchskostüm an und schenkte ihr Schuhe und Jeans.

Ich hab die Zeit genutzt und noch ein bisschen gebaut, unter anderem eine Art bunten Stuhl, bestehend aus einer eckigen Sitzfläche, mit Kegeln als Beine und einem Halbkreis als Rückenlehne. Ich wollte ihn an mich nehmen, musste aber leider feststellen, dass ich nur die einzelnen Komponente in mein Inventar aufnehmen kann. Später hab ich noch einen Planeten gebaut. Der war aber plötzlich verschwunden, als ich ihn noch etwas verbessern wollte.
Des weiteren bin ich ein wenig in Stuttgart rumgelaufen, wo ich mich noch mit einem fremden Typen (offenbar tatsächlich aus Stuttgart) unterhalten hab.

Gearbeitet haben wir auch. Wir haben ein paar Nutzertypologien aufgestellt und uns überlegt, wie wir das ganze belegen wollen. Das wird noch schwierig. Am besten wären Umfragen in SL, aber das ist zu aufwändig. Wir wollen eher versuchen, in diversen Foren und auch im StudiVZ Umfragen zu starten. Ich hab mal in Frag-mutti.de angefangen, aber da gabs noch keine große Ausbeute, womit ich allerdings schon gerechnet hatte.

Dauer: ca. 4 Stunden

Montag, 29. Oktober 2007

Tag 5 in Second Life: Montag, 29. Oktober 2007

Aufgabe: Wir sollen Objekte in Second Life erstellen.

Ich latsche nach Hamburg, weil ich denke, da hab ich viel Platz. Leider kann ich da nicht bauen, das Feld "Bauen" ist deaktiviert. Ich bin etwas verwirrt, und google ein wenig, bis mir einfällt, dass in der Aufgaben-Mail stand, dass man nach "Sandkasten" suchen soll.
Gesagt, getan.

Angekommen im Sandkasten, hab ich erstmal auf Bauen geklickt. Dort gab es eine Vielzahl von Formen zur Auswahl, z.B. Kugel, Pyramide, Quader, Ringe, Würfel, usw.
Ich hab wild drauflosgebaut, mit Hilfe des Dehnens aus einem Würfel eine Quader gemacht. Darauf wollte ich einen Kegel setzen, das hat erst nicht ganz geklappt, und schließlich hatte ich es geschafft, ihn in den Quader einzulassen.
Dann hab ich mit Farben experimentiert, der Quader ist gelb, der Kegel lila. Um das ganze abzurunden, hab ich noch einen Ring genommen, ihn etwas schmaler gemacht und aufgerichtet und dann auf den Quader geschoben. Der Ring wurde rot.
Zu guter Letzt hab ich noch eine Kugel erschaffen, sie schwarz eingefärbt, glänzend gemacht (das sieht man allerdings nicht so gut) und noch etwas mit der Transparenz experimentiert. Die schwebt jetzt über dem vorher erschaffenen bunten Ding.

Was das ganze darstellen soll? Keine Ahnung. Aber hübsch siehts aus.

Bei der Gelegenheit stelle ich übrigens fest, dass ich tatsächlich 61 L$ besitze. So sollte es immer sein. *g*

Dauer: ca. 15 Minuten

Tag 4 in Second Life: Mittwoch, 24.Oktober 2007

Wieder sitzen wir in der HAW. Anna-Lena ist mit Moderieren dran. Das darf ich im November machen, besonders scharf bin ich nicht drauf.
Wir fangen mit merkwürdigen Begegnungen in Second Life an. Ich berichte von meiner Begegnung mit dem komplett nackten Mann auf Freebie-Island. Keine besonders angenehme Erfahrung, auch wenn ich nicht genau hingeguckt habe.

Diesmal steht im praktischen Teil, zumindest bei den meisten, das Geldverdienen im Vordergrund. Während wir im Plenum zusammensitzen und labern, lassen die meisten im Hintergrund ihre Avatare in Little Tokyo tanzen. Dort gibt es Dance-Pads, die einem Geld fürs Tanzen bezahlen. Wenn man Glück hat, erwischt man eins, dass einem 1L$ für 10 Minuten bezahlt. Ich verdiene insgesamt ca. 18L$ mit Tanzen.
Dann entdeckt Maike auf der ENBW-Insel ein Quiz, dass einem für jede richtige Antwort 5L$ und für jede falsche immerhin noch 1L$ zahlt. Im Handumdrehen bin ich um mehr als 30L$ reicher. Insgesamt habe ich jetzt 53L$. Ich weiß noch nicht, was ich damit machen möchte, aber besitzen ist ja meist auch ganz schön.

Weiter habe ich in Second Life an diesem Tag nichts gemacht.
Dann erzählt Herr Swoboda noch was über Kommunikationsforschung. Interviews, Fragebögen und so.
Ich gehe eher, da ich noch einen wichtigen Anruf erwartete.

Dauer: ca. 5,5 Stunden

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Tag 3 in Second Life: Mittwoch, 17. Oktober 2007; 11 Uhr

Heute das zweite Mal Projekt.

Wir besprechen die Aufgaben der letzten Woche.
Jeder sagt was zu seinen ersten Schritten in SL und wir schauen einen kurzen kritischen Filmbeitrag. Es geht um den Medienhype, der SL so hochgeputscht hat und nachdem man dort angeblich reich werden kann. Doch nur ein geringer Teil an der Spitze hat dazu tatsächlich die Gelegenheit. Alle anderen könnten höchstens 10$ im Monat verdienen. Dies ist ein Beispiel für falschen Journalismus. Ich fühle mich in meiner Skepsis bestätigt.

Danach sind die Forschungsfragen dran. Viele sind an den Nutzern von SL interessiert, andere an den dort vertretenen Unternehmen. Wir teilen uns in Gruppen auf und - gehen in Second Life shoppen.
Nachdem das letzte Mal vor allem das Aussehen des Avatars angepasst wurde, entdecken wir heute die Möglichkeiten des kostenlosen Einkleidens.
Nebenbei gründet Susanne eine Gruppe namens Projekt Swoboda und lädt uns alle ein. Schließlich sollen wir eine Plattform haben. Dies kostet allerdings 100 L$, doch Andreas überweist ihr diese mal eben.

Geld verdienen in Second Life

Obwohl es vieles kostenlos gibt, möchten einige auch eigenes Geld haben. Es gibt in SL ein paar Möglichkeiten Geld zu verdienen, z.B. Tanzen. Es gibt speziellel DancePads, bspw. in Tokyo, auf denen man tanzt. Für eine bestimmte Anzahl getanzten Minuten gibt es eine bestimmte Zahl L$. Bisher hab ich noch nix verdient. Hab das zu spät ausprobiert. Aber ich hab ja noch Zeit genug.
Stattdessen habe ich mich neu eingekleidet, unter anderem neue Tops, zwei neue Hosen und Schuhe. Ich habe auch Schmuck ausprobiert, aber der landet immer irgendwo am Körper und nicht da wo er soll.

Dafür habe ich mir einen langgehegten Real-Life-Wunsch erfüllt: Eine Tätowierung. Nicht ganz so wie sie sein sollte, aber immerhin. Es ist ein Einhorn(kopf) auf der linken Schulter. Rechts hätte mir mehr gefallen, aber das steht nicht zur Auswahl.
Mein Aussehen habe ich nicht weiter verändert, bin immer noch blond. Derzeit schick angezogen, mit einem roten Neckholder-Top und einer schwarzen Hose.
Und natürlich die Tätowierung. ;-)

Dauer: ca. 5,5 Stunden

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Tag 2 in Second Life, Teil 2: Mittwoch, 10. Oktober 2007, 22.30 Uhr

Ich lade Second Life auf meinen privaten Laptop herunter. Vorher war berechtigte Kritik an der Leistungsfähigkeit meines Computers geäußert worden. Ich wollte sicher gehen.

Die 33 MB sind schnell heruntergeladen und entpackt.
Nun wird es sich zeigen.

Und… es geht. Klar, der Aufbau der Umgebung dauert etwas, doch das Bewegen ist nicht viel ruckeliger als an den Computern der Hochschule.

Ich teleportiere mich an einen beliebten Ort und nehme dort via Chat >Kontakt zu einer anderen Userin auf. Natürlich auf Englisch. Ob sich das zum Sprachen lernen eignet?
Dann gehe ich in die Disco. Ich hatte erst am Morgen erfahren, dass es sowas in Second Life tatsächlich gibt und es für bescheuert gehalten. Aber tatsächlich tummeln sich dort viele Avatare und tanzen.

Keiner meiner Freunde ist online bzw. antwortet mir. Daher, gute Nacht für heute.
Dauer ca. 20 Minuten

Tag 2 in Second Life, Teil 1: Mittwoch, 10. Oktober 2007, 10 Uhr

Das Projekt beginnt. Allgemeine Vorstellungsrunde, Diskussion von Formalien und Ergänzungsterminen. Um 14.30 Uhr geht es endlich los. Alle loggen sich ein, zumindest die, die die Macht über die Computermaus haben.Allgemeines Gelächter, als man sich zum ersten Mal in der virtuellen Welt trifft.

Ich nutze die Gelegenheit und passe mein Aussehen noch etwas an. Da hatte ich noch einiges übersehen.

Die Suchen-Funktion wird getestet. Alle treffen sich in Stuttgart wieder. Dort gibt es viel zu sehen und vor allem abzustauben, unter anderem Rosen und Gratis-Sonnenbrillen.

Ich wandere weiter nach Berlin und kleide mich in ein Gratis-T-Shirt. Doch allmählich wird die Bildschirmarbeit anstrengend und so spannend ist das ja dann auch nicht.

Dauer ca. 3 Stunden

Tag 1 in Second Life: Sonntag, 7.Oktober.2007, 15 Uhr

Anmelden bei Second Life. Das Suchen eines Namens gestaltet sich nur angesichts der Menge an Nachnamen als schwierig. Letzten Endes lande ich bei Silvia Thursday.

Ich bewege mich ein wenig herum, so ohne viel Computerspielerfahrung ist das nicht ganz einfach.
Das liegt allerdings auch daran, dass der Avatar bisher so wenig mir ähnelt. Also wird das Aussehen verändert. Das klappt ganz gut, zumindest nachdem ich herausgefunden habe, wie ich meinen Avatar drehe, so dass ich auch das Gesicht sehe. Allmählich wandelt sich das Erscheinungsbild, Silvia Thursday wird mir ähnlicher.

Ursprünglich wollte ich einen Avatar kreieren, der mir gar nicht ähnelt, doch dann kann ich mich nicht so recht in diese virtuelle Welt einfinden.
Ich laufe dann noch ein wenig herum, tauche auch mal unter Wasser. Um da herauszukommen, erweist sich die Fliegen-Funktion als nützlich.
Doch da ich nicht weiß, was ich weiter machen soll, verliere ich bald die Lust.


Dauer ca. 0,5 Stunden