Mittwoch, 5. Dezember 2007
Tag 12 in Second Life: 5. Dezember 2007
Heute gehts um das weitere Vorgehen in Sachen HAW in Second Life.
Zunächst werden aber noch die ausformulierten Forschungsergebnisse vom letzten Mal besprochen. Wir sollen unsere Methoden genauer beschreiben und wie wir genau auf die Nutzertypologien gekommen sind. Außerdem sollen Bilder rein. Sozusagen alles nochmal.
Herr Swoboda will wissen, wie wir auf die Leute gekommen sind, die nur Geld verdienen wollen und ich erkläre, dass das von mir abgeleitet ist. Ich will Geld haben. Da ist es leicht zu verdienen und vielleicht kommt ja mal was, dass ich haben will. Anna-Lena meint, dass sei noch vom Krieg in unsern Köpfen. Guter Lacher!
Dann besprechen wir, wozu eine Dependance der HAW in Second Life gut sein könnte. Es herrscht allgemeine Skepsis, besonders betreffend die Informationen zu den Studiengängen und so was wie Vorlesungen. Das ganze könnte man ja auch auf der Homepage der HAW darstellen. Auch die Zielgruppe ist nicht so ganz klar. Nur Studierende oder Studieninteressierte oder auch Professoren oder alle zusammen?
Schließlich einigt man sich auf drei Ziele: Informationen; Spielwiese; Verbesserung der Lehre.
Wir teilen uns in fünf Gruppen auf. Unter anderem sollen die Zielgruppen und die Erwartungen erforscht werden.
Ich bin in der Gruppe "Bau". Wir sollen uns überlegen, wie die Dependance aussehen könnte. Unser aktueller Standort ist sehr markant (blaue Glasscheiben), aber bald wird die Hochschule wieder umziehen. Und zwar in die alte Geburtsklinik in der Finkenau. Sehr surreal. Auf Bildern sieht diese aus wie eine Fabrik. Da ich dort ganz in der Nähe wohne, schlage ich vor, einige Fotos zu machen. Wir überlegen uns, dass blauer Klinker gut aussähe. Das wäre eine gute Vermischung der beiden Standorte.
Wir idealisieren unseren Campus ziemlich. Das reale Logo besteht aus hell- und dunkelblauen Balken. Ähnlich sollen die Stockwerke (4 Stück) gestaltet werden. Wir wollen einen Innenhof, mit Brunnen und Bänken.
Sebastian hat schon technische Zeichnungen gemacht und wird nun einige Vorschläge anfertigen.
Das ganze wird bis nächste Woche gemacht.
Heut waren wir gar nicht in Second Life, daher
Dauer: 0 min.
Tag 11 in Second Life: 28. November 2007
Viel ist nicht zu sagen, alles was ich mir aufgeschrieben habe, wird von den anderen vorweggenommen, so dass wir recht schnell zu den Präsentationen kommen.
Unsere ist als zweite dran, es läuft halbwegs gut. Nichts besonderes halt.
Nach den Präsentationen bin ich etwas überfragt. Andreas und Herr Swoboda sprechen beide auf mich ein.
Letzten Endes einigt man sich darauf, aus allen Präsentationen eine Master-Präsentation zu machen. Außerdem sollen die Videos fertiggemacht werden.
Bis zur nächsten Stunde sollen sich alle ein paar Sachen zu einer eventuellen Dependance der HAW in Second Life überlegen.
Diesmal bleibe ich recht lange da, die Videos zu machen, geht nicht so schnell. Schließlich lasse ich mich auf der Insel des Planetariums in Hamburg filmen. Schön ist es da.
Dauer: 10 Minuten
Dienstag, 27. November 2007
Tag 10 in Second Life: 25. November 2007
Ich latsche in Second Life herum und suche nach Dingen von denen ich ein "Foto" machen könnte, um sie in die Präsentation einzufügen.
Ich suche nach Umfrage, "Camp-Orten", Möglichkeiten zum Geldverdienen mit Tanzen und Clubs.
Ich finde eine "Voting-Station", wo man pro Vote 1 L$ verdienen kann. Ich mache ein Foto.
Des weiteren eine tolle Camping-Station, die pro 10 Minuten Campen 2 L$ zahlt. Allerdings muss man alle 10 Minuten durch Entschlüsselung einer Buchstabenkombination bestätigen, dass man kein Bot ist. Aber echt schön zum Geldverdienen.
Leider stelle ich beim Fotografieren fest, dass auf dem Foto die Schrift, die beschreibt was es an Geld gibt, verschwunden ist.
Dann finde ich noch einen kleinen Club, wo sich nur zwei Leute aufhalten. Als ich grade am Wegteleportieren bin, bekomme ich ein Job-Angebot, aber es ist schon zu spät.
Schließlich entdecke ich noch einen geeigneten Club, wo auch viele Leute tanzen und ich mache ein Foto.
Dann ist die Präsentation fertig. Am 28.11. gehts los. Und ich darf moderieren.
Dauer: ca. 45 Minuten
Tag 9 in Second Life: Mittwoch, 21.November 2007
Ich schreibe Protokoll.
Hier ein Auszug:
Tagesordnung:
TOP 1: Ergänzungen zur Tagesordnung
TOP 2: Ergänzungen und Änderungen zum Protokoll
TOP 3: Neues in Second Life
TOP 4: Präsentation der Gruppenarbeiten
TOP 5: Organisatorisches zu den Präsentationen
TOP1: Ergänzungen zur Tagesordnung
Es gibt keine Ergänzungen zur Tagesordnung.
TOP2: Ergänzungen und Änderungen zum Protokoll
Anna-Lena Walter weist darauf hin, dass sie zwar möglichst jeden Montag, aber immer erst ab 17.45 Uhr da ist.
TOP 3: Organisatorisches und Neues in Second Life
Second Life:
Der Hamburger Hochschul-Campus wurde am 20.11.2007 hochgefahren. Maike Naskowski hat ihn sich angeschaut. Es gibt dort ein u.a ein paar Inseln, eine Lagerfeuerstätte und einen schwebenden Teil, wo Berechtigte Folien hochladen können. Des weiteren einen großen abgetrennten Bereich, wo wohl auch nur Befugte hineinkönnen.
Herr Swoboda konnte noch keinen Kontakt zu den Metaboys aufnehmen.
Videos der Teilnehmer:
Bisher wurden 12 Videos gedreht, der Rest soll in der Sitzung am 28.11.2007 fertig gedreht und dann auch aneinandergeschnitten und mit einer Tonspur versehen werden. Dies sollen Stefanie Auras und David Bräutigam machen.
WebCT:
Es wurde keine neuen Medien-Abstracts eingestellt.
TOP 4: Präsentation der Gruppenarbeit
Gruppe 1: Nutzerzahlen
Die Statistiken von Linden Labs wurden ausgewertet und grafisch umgesetzt. Auch die bereits von Hochschulen und Clubs erhaltenen bzw. beobachteten Daten sollen grafisch dargestellt werden.
Die Gruppe wartete noch auf Zahlen von einigen Hochschulen und von der Firma Captum.
Herr Swoboda berichtet von Herrn Küppers, der eine Methode zur Nutzerzählung in Second Life entwickelt hat. Es handelt sich um eine Litfasssäule, die die Nutzer zählt, die auf sie zugehen und auch wie lange sie davor stehen bleiben.
Er berichtet, wie schwierig es ist, Nutzerzahlen zu erheben, es muss für jedes Medium eine neue Methode entwickelt werden.
Er empfiehlt der Gruppe nachzufragen, ob es schon Daten gibt.
Gruppe 2: Nutzertypologien
Peter Schindler hat einen Oberbegriff für die Programmierer und Gestalter in Second Life gefunden. Er lautet SL-Designer. Außerdem hat er eine Programmierschule in Second Life entdeckt.
Die Gruppe entwirft derzeit ihre Präsentation.
Die Nutzer definieren sich durch ihre genutzten Orte und vielleicht auch durch ihr Aussehen und wann sie online sind. Es ist aber noch nicht klar, ob und wie Orte in der Präsentation gezeigt werden. Allerdings ist alles andere schwer darstellbar.
Die Gruppe muss sich nun entscheiden, ob sie die Nutzer oder die Orte klassifizieren will.
Susanne Gill und Peter Schindler haben auf der Orientierungsinsel zwei Interviews geführt.
Der erste war komplett neu in Second Life, wusste jedoch genau, dass er etwas in Richtung Unternehmen machen möchte.
Für seine Auskünfte hat er 10L$ bekommen.
Die zweite war schon etwas länger in Second Life, sie nutzt Second Life
als Chatplattform.
Sie trifft sich dort mit Freunden, über die sie auch zu Second Life gelangt ist. Sie lernt eher selten neue Leute kennen.
Gruppe 3: Marketing
Die Gruppe hat sich diverse Hochschulen angeschaut und Vergleiche zwischen den Auftritten amerikanischer und deutscher Unis gezogen.
Sie hat einen Beobachtungsbogen entwickelt, mit dem u.a. die Ausstattung, der Service und die Entertainmentmöglichkeiten abgefragt werden.
Einige Vermutungen haben sich bestätigt, andere nicht. Zum Beispiel sind die amerikanischen Unis nicht unbedingt auffälliger und mit mehr Entertainmentmöglichkeiten versehen.
Dafür gibt es dort viel mehr E-Learning und E-Lecturing, also Online-Vorlesungen.
Außerdem sind die Nachbildungen der Unis viel originalgetreuer, mit Mensen, Bibliotheken und Hörsälen.
In den deutschen Unis wird hingegen viel mehr Wert auf die Informationsmöglichkeiten gelegt. Sie informieren z.B. über Projekte.
In den amerikanischen Unis kann man sich tatsächlich wie ein Student fühlen, während man in den deutschen Unis nur jemand ist, der sich informiert.
Beim Auftritt der RFH Köln gibt es eine Stelle, die an die VHS vermietet wurde. Dort war immer am meisten los.
Laut Rebecca Meier gibt es dort ein deutsches Tutorial für die ersten Schritte in Second Life. Bei der RFH Köln werden auch viele Second Life-Features angeboten.
Die Gruppe hat festgestellt, dass bei den Auftritten der amerikanischen Unis auch nicht mehr los ist.
Gruppe 4: Unternehmen in Second Life
Das vorher abgesagte Interview wurde nun per E-mail geführt. Die Antworten sind zufriedenstellend und sollen nun ausgewertet werden.
Falls die Gruppe noch Fragen hat, kann sie diese ohne Probleme stellen.
Gruppe 5: Medien in Second Life
Die Gruppe vergleicht neben dem Avastar mit Bild nun auch Reuters in Second Life und im realen Leben.
Sie überlegt noch, wie viele Zahlen sie präsentieren will.
Anna-Lena Walter hat in LexisNexis mit den Suchbegriffen „Hype“ und „Second Life“ recherchiert.
Allein für das Jahr 2007 hat sie 133 Artikel. Sie analysiert diese nun und möchte sie auch grafisch darstellen.
Bisher hat sie ca. 40 Artikel durchgearbeitet. Herr Swoboda empfiehlt
entweder aus jedem Ressort nur 50% zu lesen
oder von jedem Artikel nur den ersten Absatz zu lesen. Idealerweise werden
die 5 W-Fragen dort schon beantwortet.
TOP 5: Organisatorisches zu den Präsentationen
Am 28.11.2007 wird präsentiert.
Die Präsentationen sollen etwa 10 Folien umfassen und nicht länger als 10-15 Minuten dauern.
Bis Dienstag, 20 Uhr sollen sie bei WebCT hochgeladen werden.
Mehr haben wir eigentlich nicht gemacht. Wir versuchen uns an unseren Präsentationen, kriegen aber nicht so viel zustande.
Der Rest wird zu Hause gemacht.
In Second Life war ich heut gar nicht.
Dauer daher: 0 Stunden
Dienstag, 20. November 2007
Tag 8 in Second Life: Mittwoch; 14.11.2007
Es ist tatsächlich nichts neues Aufregendes, die einzelnen Gruppen berichten von ihren bisherigen Erfolgen und Misserfolgen.
Der Zeitplan wird aktualisiert, am 28.11. soll präsentiert werden.
Also beginnen wir mit der Präsentationserstellung. Wir stellen das Ding dreimal um und vertagen das ganze auf nächste Woche.
Das eigentlich spannende passiert am Computer neben an.
Maren und Maike haben den Sex in Second Life entdeckt. Maike läuft durch eine Art Swinger-Paradies, in dem immer wieder anklickbare Texte sind, die einem einen Blowjob, einen French Kiss oder Sex im Doggy-Styler verheißen.
Interessant ist auch ein Sofa, auf dem man 10 Minuten sitzen muss, um dann einen Penis oder eine "Pussy" zu bekommen. Maike sitzt nicht lange dort.
Die meisten Männer dort laufen mit auffällig sichtbarem und vor allem erigierten Geschlechtsteil herum. Diese sind aber offenbar falsch, sie werden über der Kleidung getragen.
Als einer mit schlaffem Penis vorüberläuft, lachen wir uns schlapp.
Dann probiert Maike einiges aus, wie eine Art Sex mit einem angezogenen Typen, einem Dreier und Befriedigung mit einem stehenden Riesendildo. Angezogen wohlgemerkt.
Inzwischen steht das ganze Seminar um den Computer herum und schaut interessiert zu.
Anna-Lena ist etwas angewidert und meint, dass nun sicherlich welche zu Hause sitzen und sich auf diese Bilder (die wirklich nicht besonders erotisch sind) einen runterholen.
Komische Vorstellung.
Das wars eigentlich zu dieser Woche. Nächste Woche bin ich mit Protokollschreiben dran.
Dauer: ca. 3 Stunden
Dienstag, 13. November 2007
Tag 7 in Second Life: Mittwoch, 7. November 2007
Es hat sich nicht viel Neues ergeben, die einzelnen Gruppen berichten von ersten Kontaktaufnahmen mit potenziellen Datengebern.
Es ist noch nicht klar, ob wir jetzt eigenes Bauland und damit auch bald einen Treffpunkt haben.
Des weiteren bereiten die Räume für die Extratermine Schwierigkeiten. Diese sind nämlich dann belegt. Anja und Emiliano standen offenbar stundenlang vor einem Raum und haben gewartet. Außerdem sind die Schlüsselkarten noch nicht herausgegeben. Andreas vermutet, dass das erst im März was wird.
Unsere Gruppe teilt die Nutzertypologien unter sich auf. Jeder soll die Angebote für die einzelnen Nutzer recherchieren. Viertes Gruppenmitglied Eleonora fehlt zum zweiten Mal.
Dann latschen wir wieder sinnlos in Second Life rum statt was zu arbeiten.
Dieser Mittwoch ging schnell rum, denn weder Herr Swoboda noch Andreas haben nachmittags Zeit. Also gehen die meisten von uns nach der Mittagspause heim.
Dauer: ca 2 Stunden
Freitag, 2. November 2007
Tag 6 in Second Life: Mittwoch, 31. Oktober 2007
Moderation hat Steffi. Diskussion, ob man die abwesenden Leute im Protokoll erwähnen soll.
Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse in Second Lfe? Nein. Viele haben eine SecondLife-Pause gemacht.
Dann wird über die selbst erstellten 3D-Objekte gesprochen und wir schauen uns einige hochgeladene Bilder an. Sebastian hat eine Burg gebaut, aber Nicole schießt mit ihrer bunten Strandmuschel und integriertem gestreiften Thron den Vogel ab. Wir beschließen, uns einen Treffpunkt zuzulegen. Die Strandmuschel soll der Mittelpunkt werden.
Die einzelnen Gruppen tragen ihren Zeitplan und ihre Überlegungen zu Methoden, Hypothesen, u.ä. vor. Steffi hatte Kontakt mit einem Herrn von den Metaboys (klingt wie eine Boygroup), eine Medienagentur. Anja hat sich in Second Life mit jemandem von der Uni Hamburg unterhalten. Der Herr hatte ein Fuchskostüm an und schenkte ihr Schuhe und Jeans.
Ich hab die Zeit genutzt und noch ein bisschen gebaut, unter anderem eine Art bunten Stuhl, bestehend aus einer eckigen Sitzfläche, mit Kegeln als Beine und einem Halbkreis als Rückenlehne. Ich wollte ihn an mich nehmen, musste aber leider feststellen, dass ich nur die einzelnen Komponente in mein Inventar aufnehmen kann. Später hab ich noch einen Planeten gebaut. Der war aber plötzlich verschwunden, als ich ihn noch etwas verbessern wollte.
Des weiteren bin ich ein wenig in Stuttgart rumgelaufen, wo ich mich noch mit einem fremden Typen (offenbar tatsächlich aus Stuttgart) unterhalten hab.
Gearbeitet haben wir auch. Wir haben ein paar Nutzertypologien aufgestellt und uns überlegt, wie wir das ganze belegen wollen. Das wird noch schwierig. Am besten wären Umfragen in SL, aber das ist zu aufwändig. Wir wollen eher versuchen, in diversen Foren und auch im StudiVZ Umfragen zu starten. Ich hab mal in Frag-mutti.de angefangen, aber da gabs noch keine große Ausbeute, womit ich allerdings schon gerechnet hatte.
Dauer: ca. 4 Stunden